Besonders ist dieser Weihnachtsmarkt vor allem deshalb, weil er im einmaligen Ambiente des Schlosses Tirol stattfindet.
Für ein buntes Programm beim Schlossadvent ist nahtlos gesorgt. Neben einer Krippenausstellung geben viele Handwerker ihr schönstes Gefilztes, Getöpfertes, Gedrechseltes, Gesponnenes, Geflochtenes sowie Keramik und Schmuck preis.
Außerdem wird das festliche Treiben von zahlreichen Chören und Bläsergruppen begleitet. Am Samstag wird ein Benefiz-Konzert veranstaltet. Die vielen Gastronomiestände sorgen kulinarisch für die weihnachtliche Stimmung.
Auch die Kinder können sich beim Streichelzoo mit Eseln und Schafen ordentlich amüsieren. Alles in allem erwartet Sie ein gemütlicher Weihnachtsmarkt in einer ganz speziellen Atmosphäre.

Impressionen: Schlossadvent

Öffnungszeiten:
Donnerstag, 08. Dezember bis Sonntag, 10. Dezember 2017
jeweils von 11.00 bis 20.00 Uhr

Infos: www.schlosstirol.it

An einem der symbolträchtigsten Orte Südtirols wird im Sommer 2017 erstmals ein besonderes Kulturprojekt zu sehen sein. Die Uraufführung des Schauspiels aus der Geschichte Tirols wird sowohl für Einheimische als auch für Gäste von Interesse sein.

Was geschah im Tirol des 18./19. Jahrhunderts, als Luthers revolutionäre Gedanken bis hierher kamen? Die Antwort darauf sehen sie im Sommer 2017 auf Schloss Tirol in einem farbenprächtigen Schauspiel, in das auch die kriegerischen Auseinandersetzungen von 1809 mit hineinspielen.

Die 2016 gegründeten Schlossfestspiele zeigen im Sommer 2017 als erste Freilichtaufführung auf Schloss Tirol das Stück „Die Verfolgten“ von Luis Zagler.

Die Geschichte des Stückes „Die Verfolgten“ beruht auf tatsächliche Ereignisse aus dem Vinschgau des 18./19. Jahrhunderts. Der Südtiroler Dramatiker hat die Geschichte auf die besonderen Gegebenheiten auf Schloss Tirol hin geschrieben und dabei eine Reihe von Parallellen zu unserer Zeit herausgearbeitet. Mit insgesamt mehr als 50 Darstellern wird das Theaterereignis sicher eines der spektakulärsten im Sommer 2017 werden.
Oliver Karbus wurde verpflichtet, um das Stück zu inszenieren. Die zehn Hauptdarsteller werden mit bekannten Südtiroler Schauspieler besetzt, von denen einige hauptsächlich in Ausland verpflichtet sind. Volk und Chöre werden mit bewährten Spielern aus dem Vinschgau, dem Passeiertal und dem Burggrafenamt besetzt.

Zum Inhalt:
Im Tirol der Jahre 1792 – 1837 lebt und wirkt ein Mann, der mit einer besonderen Begabung großes Aufsehen erregt. Das bringt ihn in Konflikt mit der herrschenden weltlichen und kirchlichen Obrigkeit der damaligen Zeit. Die daraus folgende Ausgrenzung wird sowohl für den Protagonisten als auch für die weltliche und kirchliche Obrigkeit zur großen Herausforderung.
Wir schreiben das Jahr 1792 in Tirol. Ein junger Mann möchte heiraten, doch die zuständigen Stellen verweigern es ihm. Das stürzt ihn in eine tiefe Krise. Er zieht sich zurück, beginnt sich weiterzubilden – und entdeckt dabei ein Talent, das seine ganze bisherige Lebensplanung völlig auf den Kopf stellt. Wenig später kommen Menschen von überall her zu ihm, um sich heilen zu lassen. Bis schließlich die weltliche und kirchliche Obrigkeit darauf aufmerksam wird und gegen ihn vorgeht. Der Mann wird als Ketzer verleumdet, bedroht und ins Irrenhaus in Hall in Tirol gebracht. Dort gelingt es ihm jedoch gleich darauf wieder entlassen zu werden und weiter seiner Tätigkeit als Heiler nachzugehen. Sein Bekanntheitsgrad wie auch die Hilfe einflussreicher Leute helfen ihm dabei.
Jetzt wird er noch bekannter – und das weit über die Landesgrenzen Tirols hinaus. Sein Ruf reicht schließlich bis zum habsburgischen Kaiserhaus in Wien, wo ihm vor allem eine einflussreiche adelige Dame besondere Wertschätzung entgegenbringt. Sie wird sich auch später noch oft für ihn verwenden. In seiner Heimat Tirol hingegen erwartet ihn Gefängnis und Folter. Dennoch zieht es den gebürtigen Tiroler immer wieder zurück in seine Heimat, wo sich 1822 eine kleine Gruppe von Anhängern um ihn schart, die bald darauf durch dick und dünn mit ihm gehen wird.
Doch die politischen Verhältnisse ändern sich immer wieder. Die Freiheitskriege von 1809 sind verloren. Doch Tirol fällt auf dem Wiener Kongress von 1814 – 15 Tirol wieder an Habsburg. Es kommt zu einer Wiederherstellung der Herrschaftsverhältnisse. Was das für den Mann und seine Gruppe im Tirol des Jahres 1823 bedeutet, ist heute nur noch schwer vorstellbar.
Weltliche und kirchliche Obrigkeit verbünden sich, um den Außenseiter und die Gruppe rund um ihn nun endgültig zum Abschuss freizugeben. Was folgt, sind Verleumdungen, Ausgrenzung, Verfolgung, Folter und eine weitere Einlieferung ins Irrenhaus – diesmal in die Irrenanstalt von Linz –, wo der Mann nun endgültig „unschädlich“ gemacht werden soll.

Termine: 11., 12.,15.,16.,17., 19. August 2017
Beginn: jeweils um 21:00 Uhr
Servicenummer: 333 660 7473 oder online www.schlossfestspiele.events
Premiere der Uraufführung am 8. August 2017, Beginn 21.00 Uhr

In mehr als drei Jahrzehnten wurden die Meraner Musikwochen – als Premiumfestival für Genießer – zu einem hochkarätigen und genreübergreifenden Musikevent ausgebaut. Der Konzertkalender mit den Reihen classic, barocco, colours of music, matinée classique und vox humana belegt auch in diesem Jahr den exklusiven Rang des südtirol classic festivals, das zu den Highlights in der internationalen Klassik-Landschaft gehört.

 

Die Welt musiziert in Meran – und das ist nicht selbstverständlich. Aber die Kur- und Thermenstadt an der Passer hat eben einiges zu bieten. Neben einer mediterranen Vegetation und einer alpinen Bergwelt sind das Aufführungsorte, die man nicht überall findet: so der Kursaal im Wiener Jugendstil oder der Rittersaal auf Schloss Tirol, das Stadttheater, der Pavillon des Fleurs, das Palais Mamming, die Schlossanlage Schenna und die Pfarrkirche in Niederlana mit ihrem Schnatterbeck-Altar, der zu den bedeutendsten Kunstschätzen der Südtiroler Spätgotik gehört.

 

Ein Konzertbesuch lohnt sich also auf jeden Fall. Im Mittelpunkt des Mehrspartenfestivals steht wieder das sinfonische Programm (classic): Das Baltic Sea Philharmonic eröffnet das Festival am 23. August unter Kristjan Järvi mit dem russischen „Wunderkind“ Alexander Malofeev (Klavier) als Solisten. Es folgen dann das Asian Youth Orchestra unter James Judd (Pianist: Gerhard Oppitz), die Academy of St. Martin in the Fields mit Daniel Hope als Dirigenten und Solisten, der Dirigent Teodor Currentzis – ein Rebell der internationalen Klassik-Szene – mit seinem Orchester MusicAeterna, das NDR-Elbphilharmonie Orchester Hamburg unter Juraj Valcuha, das Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Rafael Payare (Solistin: Patricia Kopatchinskaja) sowie das Philharmonia Orchestra London unter Esa-Pekka Salonen.

 

Wie gesagt: Das sinfonische Programm ist das Herzstück der Meraner Musikwochen. Aber auch die übrigen Konzertreihen sind hervorragend besetzt. Ein Schwerpunkt der 32. Ausgabe des südtirol classic festivals ist die Barockmusik mit dem Violinisten Kristóf Baráti, der Titular-Organistin in der Elbphilharmonie in Hamburg, Iveta Apkalna, der Sopranistin Simone Kermes, die im Kursaal ihr musikalisches Projekt „Love“ präsentiert und sich dabei vom italienischen Barockensemble Kermes e Amici Veneziani begleiten lässt und dem Ensemble 4 Times Baroque.

Das Nachtkonzert mit Ute Lemper („Last Tango in Berlin“) führt das Publikum in das Berlin der Weimarer Republik über Paris bis nach Buenos Aires, und Hannelore Elsner wird eine poetisch-musikalische Zeitreise durch die Jahrhunderte vornehmen. Die 32. Meraner Musikwochen bieten wieder einmal sehr viel – und zwar nicht nur für Klassikfans.

 

www.meranofestival.com

Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn (Sissi) erkor Schloss Trauttmansdorff bei Meran in Südtirol zu ihrer bevorzugten Winterresidenz. Heute zählen die Botanischen Gärten von Schloss Trauttmansdorff zu den schönsten Gartenanlagen der Welt. Nicht umsonst wurden die Gärten mit der Auszeichnung Internationaler Garten des Jahres 2013 bedacht.

Über 80 verschiedene Gartenlandschaften führen auf einer botanischen Reise durch alle Vegetationszonen. Bedingt durch das milde Klima Merans wachsen hier Pflanzen aus aller Welt. In den Terrassengärten erblühen duftende Englische Rosen und Königslilien, in den Sonnengärten wachsen Kakteen und Olivenbäume. Aus den Früchten wird Olivenöl gewonnen – Schloss Trauttmansdorff in Südtirol beherbergt somit die nördlichste Olivenölproduktion Italiens. Im Schloss befindet sich außerdem das Touriseum, das Landesmuseum für Tourismus. Auf humorvolle Weise vermittelt es 200 Jahre Tourismusgeschichte in Tirol und Meran.

Seit 1896 zählen die Ostermontagrennen der Haflingerpferde zu den Höhepunkten im Jahreskreis in der Passerstadt. Auch heuer werden der Festumzug durch die Straßen der Innenstadt am Vormittag und die Galopprennen der blondmähnigen Haflingerstuten auf dem Pferderennplatz Mais wieder tausende Besucher aus Nah und Fern in ihren Bann ziehen. Sport und Folklore sind zum Auftakt der Meraner Pferdesportsaison am Ostermontag angesagt. Mehr als 70 Haflingerstuten aus allen Landesteilen messen sich am Ostermontag auf der Maiser Pferdesportanlage im sportlichen Wettkampf.

Die Großveranstaltung, die von der Kurverwaltung Meran, dem Südtiroler Haflinger Pferdesportverein und der Merano Galoppo veranstaltet wird, bietet auch heuer wieder die bewährte Mischung aus den sportlichen Bewerben und folkloristischen Einlagen. Am Morgen setzt sich der Festumzug beim Vinschgertor in Bewegung. Die teilnehmenden Pferde mit ihren jungen Reiterinnen und Reitern in den Trachten der Heimatgemeinden, zahlreiche Festwägen und Musikkapellen können beim Korso über den Rennweg, die Freiheitsstraße, die Promenade und die Piave- und Gampenstraße hin bis zum Rennplatz bewundert werden.

Nach einer kurzen Mittagspause wird es auf der Untermaiser Pferdesportanlage für die stärksten Galopperinnen aus allen Landesteilen ernst. Beginn des Rahmenprogramm um 11.30 ca.; Erstes Rennen um 13.00 ca.

Folklore und die Vielseitigkeit des Haflingerpferdes werden dem Publikum in den Pausen zwischen den sportlichen Ereignissen präsentiert. Musikalische Einlagen, der Vorbeizug der von Haflingern gezogenen Festwagen, die Volkstanzgruppe, verkürzen die Zeit in den Rennpause. Kinder können beim Kinderreiten erste Reitversuche auf dem Rücken der Haflingerpferde unternehmen. Für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche gastronomische Stands, welche Tiroler Spezialitäten anbieten.Die Wettmöglichkeiten am Totalisator runden das Programm der Traditionsveranstaltung ab.